Raumklimamessung
 

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Raumklimamessung
Datenlogger und Geräte zur Raumklima- Langzeitmessung.

Was wird gemessen?

Hierbei wird die

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Raumtemperatur

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relative Luftfeuchtigkeit

in der Wohnung über einen Zeitraum von ca. 2-4 Wochen gemessen.

Volle Wäscheständer sind vielfach eine der Hauptursachen für eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen.

Wie wird gemessen?

In den feuchtebelasteten Räumen werden Datenlogger aufgestellt, die in einem Intervall von 2 Minuten die Raumtemperatur und die relative Luftfeuchtigkeit aufzeichnen.

Die aufgezeichneten Daten werden anschließend im PC ausgewertet und aufbereitet.

Das Ergebnis der Messung

Die Messdaten liefern Aufschluss über das Heizungs- und Lüftungsverhalten der Bewohner. Es dient insbesondere zur Beweisführung dazu, ob die Bewohner die Wohnung ausreichend lüften.
Um mögliche bauliche Mängel festzustellen, raten wir dazu, gleichzeitig eine Infrarot-Thermografie durchzuführen.

 

 
Raumluftqualität
Datenlogger und Geräte zur Kohlendioxid- Langzeitmessung

Was wird gemessen?

Hierbei wird die

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Kohlendioxid-konzentration

in der Wohnung über einen Zeitraum von ca. 2 Wochen gemessen.

Das Ergebnis der Messung

Das Ergebnis dieser Messung lässt in Verbindung mit der oben beschriebenen Raumklima- Langzeitmessung eine noch exaktere Aussage darüber zu, ob eine Wohnung vom Nutzer ausreichend und richtig gelüftet wird.
Weiters kann man aufgrund der Ergebnisse dieser Messungen noch genauere Aussagen darüber machen, ob vom Wohnungsnutzer auch der erforderliche hygienische Luftwechsel sichergestellt wird.

 

Fälle aus der Praxis

Bei dem Haus, in dem sich diese Wohnung befindet wurde außen eine Vollwärmeschutz-Fassade angebracht und zusätzlich wurden die alten undichten Fenster gegen neue dichte Isolierglasfenster ausgetauscht.

Da die Mieter ihre Lüftungsgewohnheiten nicht geändert haben - d.h. sie waren es gewohnt, aufgrund der alten undichten Fenster fast nie zu lüften - ist es zu einem permanenten Anstieg der relativen Luftfeuchtigkeit im Raum gekommen.
Das dadurch an den Fensterscheiben entstandene Kondensat ist über die Rahmenprofile auf die Fensterbank geronnen und von dort aus weiter zum Leibungsverputz, welcher stark durchfeuchtet wurde.

Großflächige Schimmelpilzbildung wie auf den drei Bilder zu sehen ist, sind eine logische Folgeerscheinung einer nicht ausreichende Belüftung einer Wohnung.

Auch in diesem Raum wurde eine viel zu hohe Luftfeuchtigkeit gemessen, die auf ein falsches  Lüftungsverhalten des Mieters zurückzuführen war.
Im Raum befanden sich keine Einrichtungsgegenstände.
Auf dem Boden war ein Matratzenlager aufgelegt, auf dem insgesamt 5 Kinder geschlafen haben. Kondenswasser- und Schimmelpilzbildung sind die logischen Folgeerscheinungen.
Aufgrund des falschen Wohnverhaltens dieses Mieters war  der Fußboden bereits vollkommen durchfeuchtet.
Dadurch hat sich der Parkettboden bereits aufgelöst.
Der Mieter versuchte vehement, von der
Hausverwaltung eine Sanierung der von ihm verursachten Schäden, auf Kosten der Wohngemeinschaft bzw. des Hauseigentümers zu fordern. Aufgrund unwiderlegbarer Messergebnisse ist ihm dies verständlicherweise nicht gelungen.



Der Mieter dieser Wohnung hat eine ganz eigene Technik entwickelt, um der Kondensatbildung - die übrigens auch aufgrund einer nicht ausreichenden Belüftung entstanden ist - Herr zu werden.

Er hat im unteren Scheibenbereich Windeln aufgespannt um das Kondensat aufzufangen.

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